Bund veröffentlicht Bericht zum Thema Armut in der Schweiz
Am 26.11.2025 hat der Bund seinen ersten Monitoringbericht zum Thema Armut in der Schweiz veröffentlicht. Rund 8 Prozent der Menschen in der Schweiz kommen mit ihrem Einkommen nicht auf das Existenzminimum und das Ziel, die Armut im Land zu reduzieren, wurde nicht erreicht. Zu diesem Ziel hatte sich die Schweiz in der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 und in den letzten drei Legislaturplanungen des Bundesrates (bis 2027) verpflichtet.
Gründe für Einkommensarmut sind vielfältig
Einkommensarmut betrifft Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Arbeitslosigkeit, Familienstand oder auch ungenügende Ausbildung sind nur einige der Gründe, warum das Einkommen nicht den Lebensunterhalt sichern kann. Auch äussere Rahmenbedingungen wie steigende Kosten für Wohnen und Gesundheit, keine Zeit/kein Geld für Weiterbildung oder fehlende Möglichkeiten der Kinderbetreuung, haben Einfluss darauf, ob der erreichte Lohn zum Leben reicht.
Hier leistet die Winterhilfe Unterstützung, indem sie z.B. Beiträge an Weiterbildungen bezahlt oder sich an Wohn- und Gesundheitskosten beteiligt.
Basis für Armutsstrategie des Bundes
Der Monitoringbericht ist ein Referenzwerk zum Thema Armut in der Schweiz und wurde vom Bundesamt für Sozialversicherung in Kooperation mit dem Bundesamt für Statistik und weiteren Stellen erarbeit. Er bildet die Grundlage für die für die Erarbeitung einer Nationalen Armutsstrategie bis 2027.
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